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Asturien · DIY-Hafentag

Gijón auf eigene Faust vom Kreuzfahrthafen

Gijón ist das Gegenteil von Mallorca oder Teneriffa – kein Massentourismus, kein Hochsommer-Gedränge. Asturien ist das grüne Spanien: Küste, Cidre, echte Hafenstadt und eine Lebensart, die sich vom mediterranen Spanien fundamental unterscheidet. Ein Hafen für alle, die etwas anderes wollen.

Kurzfazit

  • • Cimadevilla (Altstadt) ist vom Hafen gut zu Fuß erreichbar.
  • • Playa de San Lorenzo: einer der schönsten Stadtstrände Spaniens, direkt in der Stadt.
  • • Cidre-Kultur: hier wird Sidra (Cidre) tatsächlich anders eingeschenkt – einschenken lassen und genießen.
  • • Wetter ist unbeständig – Regenjacke immer dabei.

Cimadevilla: das historische Fischerviertel

Cimadevilla ist das älteste Viertel Gijóns – auf einem Hügel zwischen dem Hafen und dem offenen Atlantik. Enge Straßen, alte Steinhäuser, Sidrerías (Cidre-Bars) und der Blick über beide Wasserfronten gleichzeitig.

Cerro de Santa Catalina: Der Aussichtspunkt auf der Spitze des Hügels – mit dem monumentalen Skulpturenwerk "Elogio del Horizonte" von Eduardo Chillida. Einer der einprägsamsten Blicke an der gesamten Kantabrischen Küste.

Von hier: Blick auf Playa de Poniente und Playa de San Lorenzo – die zwei Seiten des Hügels sind zwei völlig verschiedene Meeres-Atmosphären.

Playa de San Lorenzo: Stadtbadestrand direkt am Zentrum

Der Playa de San Lorenzo ist ca. 1,5 km lang und gilt als einer der schönsten Stadtstrände Spaniens. Er liegt direkt neben der Innenstadt – keine 10 Minuten von Cimadevilla entfernt.

Im Sommer bei gutem Wetter: angenehm belebt ohne Massenandrang. Im Herbst oder bei Wind: einsam, wild und sehr atmosphärisch. An der Kantabrischen Küste ist immer etwas los.

Asturische Küche und Cidre-Kultur

Asturien hat eine der besten regionalen Küchen Spaniens. Was man probieren sollte:

Sidra (Cidre): Wird von hoch gegossen (Escanciado) – der Kellner hält die Flasche über dem Kopf, das Glas tief – das belüftet den Cidre beim Einschenken. Einschenken lassen und sofort trinken, bevor die Kohlensäure weg ist. In jeder Sidrería.

Fabada Asturiana: Das Nationalgericht Asturiens – ein dicker weißer Bohneneintopf mit Chorizo und Morcilla. Kein Sommergericht, aber authentisch.

Percebes (Entenmuscheln) und Meeresfrüchte: An der Kantabrischen Küste frischer als anderswo.

Häufige Fragen

Was macht Gijón als Kreuzfahrthafen besonders?

Der Kontrast. Gijón ist kein Touristenhafen aus dem Hochglanz-Katalog – es ist echtes, grünes, atlantisches Spanien mit eigener Identität. Wer das schätzt, hat hier einen der ehrlichsten und überraschendsten Hafentage der ganzen Atlantikroute.

Ist Gijón auch bei schlechtem Wetter interessant?

Ja – Sidrerías, Restaurants und das Stadtzentrum funktionieren bei jedem Wetter. Asturien kennt Regen und hat entsprechende Kultur entwickelt. Regenjacke mitnehmen, dann ist auch ein grauer Tag sehr angenehm.

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